Dr. med.
Martin Wellbrock

Dr. med.
Friederike Müller-Jenckel

Fachärzte für HNO
Allergologie
Plastische Chirurgie
Neurootologie (BV HNO)
Belegärzte im FEK

Dr. med. Friederike. Müller-Jenckel
Dr. med. Martin Wellbrock
Fachärzte für HNO-Heilkunde,
Allergologie, Plastische Chirurgie, Neurotologie (BV HNO)
Belegärzte im Friedrich-Ebert-Krankenhaus


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Verbesserung der Nasenatmung mit dem Laser


Häufig wird eine schlechte Nasenatmung beklagt. Die Ursachen dafür sind vielfältig (schiefe Nasenscheidewand, chronische Entzündung, Nasenpolypen, Rachenmandelvergrößerung, Allergien u. a.). Oft lässt sich jedoch kein spezieller Grund feststellen, es liegt dann eine unspezifische Schleimhautschwellung in der Nase, zum Teil wechselnd, vor.

 

Dabei schwellen insbesondere die Schwellkörper in der Nase, die sog. Nasenmuscheln, an. Diese befinden sich seitlich in der Nase, jeweils eine untere, mittlere und eine obere. Für die Nasenatmung ist überwiegend die untere Nasenmuschel relevant. Es gibt verschiedene Verfahren auf die Größe der Nasenmuscheln Einfluss zu nehmen.

 

Dazu kann die Nasenmuschel in Vollnarkose verkleinert werden mit dem Nachteil eines relativ großen Aufwands und der Notwendigkeit einer anschließenden unangenehmen Nasentamponade über einige Tage.

 

Moderner, schneller, schmerzfrei und schonender kann dies mit dem Laser erreicht werden. Wir verwenden dazu seit mehr als 10 Jahren einen sog. CO2-Laser der Firma Storz.

 

Nach oberflächlicher Betäubung der Nasenschleimhaut mit einer Watte, die mit einem örtlichen Betäubungsmittel getränkt ist (keine Spritze!), kann nach 15 minütiger Einwirkzeit mit der Behandlung begonnen werden.

 

Punktförmig wird die Oberfläche der unteren Nasenmuschel unter dem Mikroskop gelasert. Es entsteht eine Narbenbildung, die zu einer Schrumpfung der Schleimhaut führt mit resultierendem vermehrtem Raum für den Luftdurchfluss für eine verbesserte Nasenatmung.

 

Der ambulante und schmerzfreie Eingriff wird in unserer Praxis durchgeführt und dauert ca. 3 Minuten. Störend ist lediglich ein unangenehmer Geruch während der Behandlung. Auch Kinder ab dem 6. Lebensjahr haben wir so schon therapiert.

 

Anschließend ist die Nasenatmung auf der behandelten Seite für ca. 1 Woche durch eine zunächst auftretende Schleimhautschwellung behindert. Aus diesem Grund führen wir den Eingriff in der Regel einseitig durch, die Gegenseite kann dann nach ca. 2 - 3 Wochen in gleicher Weise therapiert werden. Auch kann anfangs eine schleimige, gel. auch etwas blutige, Sekretion auftreten.

 


Die Erfolgsquote liegt bei ca. 80%. Langfristige Nachteile wurden von den in unserer Praxis über die Jahre sicher mehr als 500 auf diese Weise behandelten Patienten nicht beklagt, insbesondere keine Beeinflussung des Riechvermögens. Allerdings kann es im Laufe von Jahren zu einer erneuten Nasenmuschelschwellung kommen, dann kann das Verfahren wiederholt werden.

 

 

Alternativ dazu ist auch eine Behandlung mittels Radiofrequenztherapie möglich.

Dieses Verfahren wird ebenfalls in unserer Praxis angeboten.

Praxis für
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Kuhberg 27, 24534 Neumünster

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